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Der Rat Montralurs PDF Drucken

Der Rat Montralurs

Viele Jahrtausende lebten die Rassen in Montralur nebeneinander her. Zwar kämpften einzelne Stämme der verschiedenen Rassen schon mal gegeneinander, jedoch geschah dies alles in einem natürlichen Kreislauf.

Dieser Kreislauf blieb lange Jahre unangetastet. Doch dann rächte sich eine Schöpfung der Götter. Einst erschufen sie die Gouldin. Sie waren die ersten Wesen welche auf Montralur einen Atemzug taten. Den Wesen gaben sie mächtige Kräfte und hoben sie in der Evolution weit nach oben. Als sie sahen wie mächtig sie geworden waren, wendeten sie sich von Ihnen ab. Sie waren der Meinung, dass Wesen welche solch eine Stärke besaßen keinen Beistand der Götter mehr bedürften. So erhielten die Gouldin den Namen der verlassenen Geschöpfe der Götter.

Lange lebten sie in Frieden und brachten das Land voran, sie unterstützen die anderen Rassen, welche sich gerade entwickelten. Nach vielen Jahrhunderten, als Bradar schon seine Göttlichkeit verloren hatte und die Insel der Welt entwunden war, wurden sie sich ihrer Macht bewusst. Sie spürten auch welche Macht sie über die anderen Rassen haben konnten.

So entwickelten sie sich zu einer dunklen Rasse. Ihre Gedanken verfinsterten sich und sie wandelten Ihre Gesinnung. Viele Jahre brachten sie Kummer über die Völker Montralurs. Sie spannen Intrigen, raubten, versklavten und mordeten im ganzen Land. Ganze Dörfer wurden verlassen sobald sich nur einer von Ihnen annäherte.

Zu jener Zeit als die Gouldin am ärgsten wüteten, versammelten sich die Schamanen und die Häuptlinge der Rassen zu einem geheimen Treffen. Sie beratschlagten schon lange als dann ein Elb das Wort ergriff, welcher vor vielen Jahren in Montralur gestrandet war.

Er schlug einen Rat vor, in welchem alle Rassen vertreten sein sollten, welche für das Wohl Montralurs einstehen. So schlug er vor, das in diesem Rat zwei Vertreter jeder guten oder neutral gesinnten Rasse vertreten sein sollte. Aus ihren Reihen sollten dann ein Feldherr für die Armeen, ein Priester für die Götter und ein Ratsvorsitzender für die Organisation gewählt werden.

Dieser Rat sollte die Belange in Montralur regeln und den Kampf gegen die Gouldin organisieren. Ebenfalls sollte jede Rasse Krieger bereitstellen, welche in der Armee der Talscharok kämpfen sollten und gerufen werden konnten wenn es von Nöten war.

Und so geschah es, der Rat bildete sich. Die Neuankömmlinge der Menschen, Zwerge und Elben hielten sich im ersten Rat zurück. Zwar wurden auch sie ein Teil des Rates, doch übernahmen sie keine der drei Führungspositionen und standen beratend im Hintergrund.

Die Idee des Rats fand bei allen Rassen große Zustimmung, da sie wussten das sie als einzelne keine Möglichkeit hatten gegen die Gouldin vorzugehen. So wurde dann in rascher Zeit ein gewaltiges Herr zusammengestellt welches gegen die Gouldin zog.

Einer nach dem anderen der Gouldin, wurden durch den Rat und die Armee der Talscharok gefunden und gerichtet. Kaum einer überlebte diese Zeit in Montralur. Die Unruhen nahmen ab und nach einigen Jahrzehnten wurde keiner der Gouldin mehr auf Montralur gesehen.

Kurz nachdem das Heer sich wieder aufgelöst hatte, setzten sich die Ratsmitglieder zusammen um über das Fortbestehen des Rats und zu reden.

Einer der Kelbarin erhob das Wort und sprach: „Die Gouldin sind besiegt und jene wenigen die es noch gibt stellen keine Gefahr mehr dar. Der Rat jedoch ist zu einem wichtigen Bestandteil in Montralur geworden. Jede Eurer Rassen kennt ihn, jede Eurer Rassen hat ihm beigestanden und jede Eurer Rassen hat ihn akzeptiert. So haltet an ihm fest und setzt weiterhin derer drei an die Spitze des Rates und setzt derer einen an die Spitze des Landes.

Er soll der weisende sein! Ein Wanderer welcher den Frieden bewahrt. Es soll einer aus euren Reihen sein den Ihr als würdig erachtet. Gleich welcher Rasse, gleich welcher Abstammung! Der fähigste soll es sein. Er soll dem Lande und dem Rat vorstehen und zu beider Wohl handeln.“

Da erhob sich jemand welcher lange Zeit in einer Ecke gesessen hatte und sich aus jeder Diskussion herausgehalten hatte.

Er wandte sich an die Versammlung und sprach: „Mein Name ist Elocin, Hüter der Höhlen und Herr über das Verborgene. Ihr wisst wer ich bin und ihr wisst wer ich war. Lange habe ich Euch und der Arbeit des Rats zugesehen und war erfreut das ein solches Zusammenspiel der Rassen in Montralur möglich ist.“

„Dem Vorschlag des Kelbarin stimme ich zu. Sollte es so sein, dann erhält der von Euch erwählte Landesführer ein Geschenk von mir, mit welchem er für das Wohl Montralurs einstehen kann.“

Die Augen der Ratsmitglieder wurden groß, war Elocin doch vorher niemanden aufgefallen. So geschah es dann das der Rat neu gewählt wurde und die drei Oberhäupter ernannten einen, welcher in allen drei Bereichen für den sie Einstanden am besten geeignet sei.

In einer feierlichen Zeremonie wurde er in sein Amt eingesetzt und erhielt von Elocin einen Stab überreicht. „Nehmt den Herrschaftsstab des Landesführers an euch. Tragt ihn solange Ihr Euer Amt bekleidet und handelt zum Wohle Montralurs. Dieses Amt soll so lange bestehen, bis der Tag gekommen ist, an dem sich alles ändern wird!“

 
Freitag, 19.01.2018
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